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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 10.01.18 , gültig bis Mi. 17.01.18

Nussknacker 5.0 - Alleinsein ist keine Option

Team „Nussknacker“ lädt Fremde zum Feiern ins Gemeindezentrum ein

Heiligabend in einer bunt zusammengewürfelten Gruppe mit Unbekannten, dafür steht das Team „Nussknacker“ aus Berghausen, das aus den Familien Birgit und Hans-Werner Hartmann, Andreas und Johanna Neumann, Nora und Timm Sieling und insgesamt elf weiteren Personen besteht. Zum fünften Mal haben sie sich Gäste ins evangelische Gemeindezentrum eingeladen. Vorweg gesagt: mit „Nussknacker“ signalisieren die Gastgeberfamilien nicht nur ihre Bereitschaft zur Zwischenmenschlichkeit beizutragen, sie verstehen diesen Abend zugleich als Geschenk. Als Stunden, in denen sie sich freuen und nette Leute kennenlernen können. Deswegen ist „Nussknacker“ auch für Susanne aus Jöhlingen zum fixen Bestandteil an Heiligabend geworden. Sie hat bisher noch nie gefehlt. Die Gesellschaft, die versucht eine gewisse Weihnachtsleere mit Liebe und Würde zu füllen, wird zur neuen Erfahrung – auch für Hilde und Maria. Herzliche Aufnahme hätten sie gefunden, sagen die beiden, deren Ehemänner im zu Ende gehenden Jahr verstarben. Für beide Frauen kam die Option des Alleinseins keinesfalls in Betracht. Bei gutem Essen und netten Gesprächen war alsbald das Eis gebrochen, sagt Maria und lobt die Runde dafür, dass ihre trüben Gedanken zumindest vorübergehend in Vergessenheit gerieten. Auch Joachim ist Zuhause mit dem Alleinsein konfrontiert. Als Nachbar des Gemeindezentrums habe er den Schritt aus der Einsamkeit gewagt, wollte am weihnachtlichen Frieden, den Nussknacker suggeriert, teilhaben, Hoffnung und Ermutigung erfahren. Redlich, klar und wahr habe man sich ausgetauscht im Kreis der drei Generationen und konnte so am Sein seines Tischbachbarn teilhaben, so der gemeinsame Tenor. Sorgte der Posaunenchor der Kirchengemeinde Berghausen-Wöschbach für die erste Inspiration zu weihnachtlicher Stimmung, tat gutes Essen das seine, um die weihnachtliche Nuss zu knacken. Am Ende gab es Gedanken der Gastgeberfamilien mit auf den Heimweg: Wird Nussknacker 2018 fortgesetzt? Eine Antwort wird es im Sommer geben. Viel Vorarbeit und Kosten sind damit verbunden. Betriebe und Privatleute als Sponsoren sowie die kostenfreie Nutzung der Räumlichkeit seien bedeutsame Stützen. Wollten die Teilnehmer etwas geben, konnten sie das tun.

 





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