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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 10.01.18 , gültig bis Mi. 17.01.18

Mini-Weihnachtsmusical in Thomaskirche Kleinsteinbach

Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregte

Musicals haben bei der Evangelischen Kirchengemeinde Kleinsteinbach Tradition. Initiiert vor vielen Jahren vom ehemaligen Gemeindepfarrer, Dekan Paul Gromer, gehörten Weihnachtsmusicals zum festen Bestandteil der Gottesdienste an Heiligabend. Nach dem Pfarrerwechsel war dafür zunächst ein Krippenspiel geplant, doch motiviert vom Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterkreis der Kinderkirche „Arche“ entschied man sich doch für das Beibehalten der schönen Tradition. Ausgewählt und einstudiert wurde das Mini-Weihnachtsmusical „Das Flötenmädchen“ aus der Feder von Markus Hottiger. Christiane Henning, Sara Prestele, Johanna Brenk, Deborah Nagel, Lisa Henning, Franziska Krauß, Elena Jagutis, Daniel Nagel und Hanna Seeger – allesamt im Teenie-Alter – sowie Birthe Mößner und Christina Henning übernahmen die Vorbereitung und Planung. 13 Kindern im Schulalter wurden Sprech- und Gesangsrollen zugeteilt; weitere acht Kinder im Kindergartenalter traten im Engelskostüm auf. Zum Gesamtensemble gehörte auch ein Erwachsenenchor, der sich aus Eltern der beteiligten Kinder, Mitgliedern des Kirchengemeinderats und Gemeindemitgliedern zusammensetzte und von Christina Henning, die auch für die Gesamtkoordination verantwortlich zeichnete, dirigiert wurde. Die musikalische Begleitung übernahm die Band der „Arche“. Mitte November wurde mit den Proben begonnen; wichtig war, dass die jugendlichen Mitarbeiter Verantwortung übernahmen und an ihren Aufgaben wuchsen, betonte C. Henning. Zur Aufführung kam in der vollbesetzten Thomaskirche ein eindrucksvolles Singspiel (insgesamt acht Lieder) mit Theaterszenen, dessen Texte und Musik modern sind und Alltagsbezug haben.

Zum Inhalt: Ein armes Mädchen (gespielt von Pauline Roser) bekommt von einer Bettlerin (Johanna Brenk) eine Flöte geschenkt. Sie erhält den Auftrag, damit den Menschen Freude zu bereiten. Es erlernt das Flötenspiel und findet darin ihr großes Glück. An diesem will sie auch andere Menschen teilhaben lassen, vor allem solche, die auch arm und benachteiligt sind. Dazu gehören eine Familie, deren Vater seine Arbeitsstelle verloren hat, eine solche mit zerrütteten Familienverhältnissen und schließlich auch die Hirten, die ihr erst ablehnend gegenübertreten, sich dann aber durch das Erscheinen der Engel überzeugen lassen, mit ihr zur Krippe in Bethlehem zu eilen. Dort treffen sie auf Maria und Josef und das Jesuskind und machen durch das Erlebnis mit dem Gottessohn eine Wandlung durch.

Mit viel Engagement, Geschick und schauspielerischem Talent trugen Kinder und Jugendliche, wirkungsvoll unterstützt von den Erwachsenen, das Mini-Musical vor. Kinder und Erwachsene fühlten sich gleichermaßen von der besinnlichen Geschichte angesprochen, die ihnen die wahren Werte des Weihnachtsfestes eindrücklich vermittelte. Mit einem kräftigen Schlussapplaus wurden die Leistungen der Akteure gewürdigt. Pfarrer Lothar Mößner bedankte sich im Namen der gesamten Kirchengemeinde.

Text und Fotos: Karl-Heinz Wenz

 





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