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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 09.08.18 , gültig bis Mi. 15.08.18

Umweltstaatssekretär Andre Baumann an der Pfinz

Kluge ökologische Maßnahmen schaffen neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen

Im Rahmen der diesjährigen Sommertour „Vitale Gewässer“ besucht Umweltstaatssekretär Andre Baumann die Pfinz in Berghausen. Baumann informiert sich dabei über ökologische Strukturmaßnahmen am Gewässern. Ziel der Maßnahmen ist es, den so genannten „guten ökologischen Zustand“ des Gewässers, wie ihn die europäische Wasserrahmenrichtlinie vorschreibt, wiederherzustellen. „Der natürliche Lauf der Gewässer wurde in der Vergangenheit aufgrund der rein nutzungsorientierten Betrachtung stark verändert und natürliche Lebensräume zerstört. Seit Jahren werden von uns Anstrengungen unternommen, die ökologischen Rahmenbedingungen wieder zu verbessern. Die Pfinz ist dafür ein gutes Beispiel“, sagte Staatssekretär Baumann heute (31.07.) im Rahmen seiner Sommertour. Der Ausbau der Pfinz zum Beispiel hat zahlreiche Wanderhemmnisse für typische Fischarten wie Elritze, Schmerle, Bachforelle, Groppe, Döbel oder Hasel zur Folge gehabt. Der Beseitigung dieser Hindernisse gilt deshalb ein besonderes Augenmerk. Zurzeit werden vom Landesbetrieb Gewässer Karlsruhe zur Wiederherstellung des guten ökologischen Zustandes mehrere Struktur- und Durchgängigkeitsmaßnahmen geplant und nach und nach umgesetzt. Aus technischer Sicht war die Durchgängigkeitsmaßnahme am Schnellermühlenwehr aufgrund des sehr hohen Wasserspiegelunterschiedes von rund fünf Metern eine besondere Herausforderung. Dank eines technisch sehr aufwändigen Bauwerks ist es gelungen, die Durchgängigkeit für die Fischfauna auf einem gut neun Kilometer langen Pfinzabschnitts wiederherzustellen. Andre Baumann: „Das Beispiel der Pfinz bei Pfinztal-Berghausen zeigt, dass angesichts schwieriger Randbedingungen vor Ort, erhebliche Anstrengungen notwendig sind, um die insbesondere für Fische notwendige Durchgängigkeit der Gewässer zu erreichen. Das Land stellt sich auch in diesen schwierigen Fällen seiner Verantwortung. Die Kosten für die Maßnahme am Schnellermühlenwehr von 1,3 Millionen Euro, hat das Land komplett übernommen.

Text und Foto: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft





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