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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 13.03.19 , gültig bis Mi. 20.03.19

„Feuerwehr bleibt unverzichtbarer Bestandteil der Infrastruktur der Gemeinde“

Mannschaftsstärken bleiben konstant/ Lob für Jugendarbeit

 

 
Die Freiwillige Feuerwehr Pfinztal sieht sich weiter gut aufgestellt, ihre vielfältigen Aufgaben zu aller Zufriedenheit zu bewältigen. Sie bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil der Infrastruktur der Gemeinde, wurde bei der gutbesuchten Jahreshauptversammlung in der Kleinsteinbacher Hagwaldhalle in den Rechenschaftsberichten von Kommandant Frank Bauer und seinen Stellvertretern sowie den Grußworten der Dienstherrin, Bürgermeisterin Nicola Bodner, des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Dominik Wolf, Bernd Braun vom Kreisfeuerwehrverband und Unterkreisführer Christian Bauer deutlich. Frank Bauer würdigte die gute Zusammenarbeit („Wert der Wehr wird anerkannt“) mit dem Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung, denen er ein stets „offenes Ohr“ für die Belange der Feuerwehr bescheinigte. Alle Anträge der Wehr seien im Haushalt aufgenommen worden. Dank gebühre auch dem Zusammenwirken mit den anderen Rettungsorganisationen, der Bereitschaft von Arbeitgebern, die Feuerwehrleute für Einsätze und Ausbildungen freizustellen und der Unterstützung durch die übergeordneten Feuerwehr-Organisationen im Unterkreis und Landkreis. Der Bedarfsplan sei abgelaufen; man stecke noch in dessen Fortschreibung, die noch dem alten Gemeinderat zur Vorlage gebracht werden soll. Ein Anliegen ist Bauer die Wertschätzung und Anerkennung des Engagements der Wehr in der Öffentlichkeit. Für das Personal könne noch mehr getan werden. Bedarf sieht der Kommandant in der notwendigen Weiterentwicklung der Feuerwehrhäuser, in deren Sanierung bzw. bei Um- oder Anbauten. Hier sei in den letzten Jahren zu wenig investiert worden. Positiv habe sich die Inbetriebnahme eines neuen Tanklöschfahrzeuges (TL 3000) im Oktober und die Einstellung eines hauptamtlichen Gerätewarts (Marco Reichert) erwiesen, wodurch die Arbeit in den einzelnen Abteilungen erleichtert werden konnte. Einige Änderungen gab es bei der Neubesetzung des Feuerwehrausschusses. Mit der Einsatzstatistik, den Personalbewegungen und dem Ausbildungsstand befassten sich Bauers Stellvertreter Marco Sandrini und Paul Regelmann. Sandrini resümierte ein relativ durchschnittliches Einsatzjahr ohne größere Brandeinsätze, aber trotzdem ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr. Zwei Verletzte hatte die Wehr bei den Einsätzen zu beklagen. Bei den 182 Einsätzen überwogen mit 44 die technischen Hilfeleistungen; zu Brandfällen musste 22-mal ausgerückt werden. Es gab auch 13 „blinde“ Alarme. Die Einsatzstunden (insgesamt 1430) lagen mehrheitlich tagsüber und konnten erfolgreich und „zur vollsten Zufriedenheit“ abgeleistet werden. Die Einsatzmannschaft legte um fünf auf 152 (davon 22 Frauen) zu; 40 Kameraden zählen zur Altersmannschaft. Regelmann appellierte, den Besuch der Übungen zu steigern. Umfangreich war das Fortbildungsangebot. 63 Jugendliche (12 weiblich) werden laut Jugendwart Andreas Andl ausgebildet. Die Jugend bleibe der Personalpool für die Einsatzmannschaft. Der Einsatz des betreuenden Personals sei beachtlich. Schriftführer Linus Konrad berichtete über sechs Sitzungen und eine Klausurtagung des Feuerwehrausschusses zur Planung aller anfallenden Aufgaben. Kassierer Oliver Hufnagel sprach von „unspektakulären Bewegungen“ in der Mannschaftskasse in überschaubarem Rahmen. Die Jahresrechnung wurde einstimmig angenommen. Keine Wortmeldungen gab es beim Tagesordnungspunkt „Aussprache über die Berichte“.

Bürgermeisterin Bodner forderte, weiter dynamisch zu sein, auch wenn „alle keine Maschinen seien“. Die Gemeinde bleibe ihrer Linie treu, die notwendigen technischen Ausrüstungen zur Verfügung zu stellen. D.Wolf unterstrich die heutige Rolle der Wehr als „universelle Eingreifgruppe mit komplexen Aufgabenfeldern“. Die Umstellung auf Digitalfunk solle bis 2020 vollzogen werden. C. Bauer lobte die Zusammenarbeit der drei Unterkreiswehren und benannte Lehrgangsnotwendigkeiten. B. Braun überbrachte die Grüße des Feuerwehr-Verbandsvorstandes.

Text: Karl-Heinz Wenz





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