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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Di. 14.05.19 , gültig bis Mi. 22.05.19

„Den Klimastreik der Kinder ernst nehmen“

Die Pfinztaler Maifeier gelingt auch ohne Gewerkschaft / Naturfreunde bieten Kooperation an

 

Anders als gewohnt wurde in Berghausen der Maientag begangen: Statt der einer Kundgebung des Ortsverbands Pfinzal des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) gab es eine Maifeier der Ortsgruppe der Natufreunde. Damit werde sichergestellt, dass eine Tradition nicht stirbt, sagte Frank Raupp. Auch bot der Vorsitzende der Berghausener Naturfreunde dem DGB-Ortsverband eine Zusammen-arbeit an, damit „die Fackel am 1. Mai am Hopfenberg noch lange brennen brennen kann.“ Die Teilnahme bei der Maifeier war gut, wohl auch dem guten Wetter geschuldet. 90 Minuten Programm auf der Waldwiese beim Naturfreundehaus boten eine Vielfalt an Denkanstößen, die man mit dem eigentlichen DGB-Motto „Europa. Jetzt aber richtig!“ ebenso in Einklang bringen konnte wie mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen – lokal und weltweit. „Macht wie Welt nicht kaputt“, hatte das Lied der Naturfreunde Kindergruppe als Überschrift verbunden mit dem Appell an die Älteren „Kümmert Euch ums Klima, lasst uns nicht allein.“ Zu konsequentem Umdenken forderte auch die Gruppe „Junge Naturfreunde“ auf, deren Reime auf den in 35 Jahren prognostizierten „Weltuntergang“ in „der Weltuntergang hatschon begonnen“ gipfelte. Die Pfinztaler Bürgermeisterin Nicola Bodner münzte Tugenden wie Bescheidenheit, Arbeit und Einsatz auf ihre Pfinztaler und warb für das Weitertragen der Fackel „1. Mai“. Auch rief sie alle als Multiplikatoren auf zum „Tag der Arbeit“ Erkämpftes nicht als Selbstverständlichkeit hinzunehmen. Die Naturfreunde-Funk-tionäre Rosemarie Biro und Paul Mehrer erinnerten an eine Projektpartnerschaft der Orsgruppe mit der Gemeinde Kidira im Senegal und bedeuteten den Mai-entag als zukunftsweisendes Symbol. Deutliche Worte fand Mairedner Volker Ebendt aus dem Nachbarort Grötzingen. Der Vorzeige-naturfreund bedeutete den Klima-Schulstreik der Schüler „Fridays for Future“ endlich ernst zu nehmen. Überhaupt gelte es für eine friedliche soziale und naturfreundliche Welt zu kämpfen, sagte Ebendt. Mit Blick auf die Europawahl am 26. Mai rief Volker Ebendt zu „Ein Europa für alle – deine Stimme gegen Nationalismus“ verbunden mit einem „Berg frei“ und „Welt frei“ auf. Bei ihrem ersten Auftritt in Pfinztal ließ die Songgruppe „Rotkrakehlchen“ aus Karlsruhe und Umgebung Arbeiterlieder wie „Brot und Rosen“, „Dem Morgen entgegen“ und „Lied von der friedlichen Welt“ hören. Traditionell und von allen mitgesungen „Die Internationale“ und „Brüder zur Sonne“ am Ende der Maifeier.





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