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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 09.01.20 , gültig bis Do. 16.01.20

Weihnachts-Blutspende in Kleinsteinbach wieder voller Erfolg

143 Blutkonserven übergeben/Neun Erstspender

„Die Weihnachtsfeiertage gehören der Familie“. Diese weitverbreitete und gepflegte Maxime erlebte in diesem Jahr wieder – dies schon zum elften Mal in Folge – bei der DRK Bereitschaft Söllingen/Kleinsteinbach im DRK-Ortsverein Söllingen eine Ausnahme. Dies aus gutem Grund und für eine lobenswerte Sache. Am zweiten Weihnachtsfeiertag war von 11 bis 15 Uhr in der Kleinsteinbacher Hagwaldhalle zur „Weihnachts-Blutspende“ aufgerufen. Die Pfinztaler haben damit an diesem besonderen Termin mit einer Ausnahme Alleinstellungsmerkmal im Kreis. Und: Man ist von Organisationsseite um den DRK-Vorsitzenden Günter Maag, die Bereitschaftsleitung mit Holger Kröner und Simon Maag und die für die Öffentlichkeitsarbeit Zuständige Anja Wenz, wie auch bei den Helferinnen und Helfern sowie bei den meisten Spenderinnen und Spendern inzwischen froh über die Terminwahl. Auf allen Seiten stellt man am Feiertag eine viel entspanntere Atmosphäre fest als bei den üblichen Wochentagsterminen. Keiner ist vom Tagesstress belastet und alle können sich so der guten und wichtigen Sache widmen. Anja Wenz hob die Bedeutung der Blutspende gerade an diesem Ausnahmetermin hervor, denn die Versorgung mit frischen Konserven müsse auch hier aufrechterhalten werden. Die Sperrfrist von 56 Tagen haben die drei Pfinztaler Ortsvereine mit ihren insgesamt fünf Blutspendeterminen eingehalten. Der Helferstab ließ sich auch dieses Jahr problemlos rekrutieren. Sogar aus Solothurn in der Schweiz und aus Göteborg in Schweden sind eine Helferin und ein Helfer extra angereist, weil sie wieder dabei sein wollten. 14 Personen stark war das örtliche Team, die für die Blutentnahme zuständige Einsatzmannschaft der Blutspendezentrale Baden-Baden war mit drei Ärzten und sechs Helferinnen angereist. Deren Teamleiterin Caterina Scigliano lobte die gute Organisation und die reibungslose Zusammenarbeit. In das Lob mit einbezogen wurden von den Spendern auch das Küchenteam um Chefkoch Andreas Hruschka und seine sieben Assistenten, das in gewohnter Weise die Spender in der obligatorischen Ruhephase nach der Blutspende mit einem reichhaltigen Brunch-Büfett verwöhnte. „Das Top-Büfett ist mit ein Grund, warum ich immer wieder zur Spende nach Kleinsteinbach komme“, gestand stellvertretend für viele Besucher ein Gast aus Stupferich. Als Grund zur Teilnahme wurde jedoch besonders der „gute Zweck“ und „Man weiß ja nie, ob man einmal selbst auf eine Blutspende angewiesen ist“ angegeben. Es waren neben Pfinztalern auch wieder viele auswärtige Spender aus umliegenden Gemeinden vertreten. Manche animierten sogar ihren Weihnachtsbesuch, sich auch für die gute Sache herzugeben. Mehrere Bereitwillige warteten bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn auf Einlass. Die Reihen der Feldbetten waren schnell geschlossen und die Stuhlreihen mit geduldig wartenden Nachrückern rasch besetzt.#
Eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr ergab die Zahl der Spendewilligen. Von 155 (144) Personen wurden 143 (140) zum Aderlass zugelassen und als Blutkonserven abgeliefert. Erneut neun Erstspender wurden dabei gezählt. Spender von 18 bis 70 Jahren wurden registriert; die meisten kamen aus dem Altersbereich 40 bis 50 Jahre. Das Verhältnis Frauen/Männer war ausgeglichen. „Unser Einsatz hat sich gelohnt“, waren Haupt- wie Ehrenamtliche nach Beendigung und Feststellung der Ergebnisse einer Meinung. Auch der Referent des Blutspendedienstes, Markus Kohlbecker, zeigte sich bei seiner Visite von Ablauf und Resultat hoch zufrieden.
Text: Karl-Heinz Wenz





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