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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Di. 08.01.19 , gültig bis Mi. 16.01.19

Kleines Jubiläum bei „Weihnachtsblutspende“ des DRK Söllingen

Ein kleines Jubiläum konnte der Ortsverein Söllingen des Deutschen Roten Kreuzes mit seiner Bereitschaft Söllingen/Kleinsteinbach jetzt an den Feiertagen feiern. Zum zehnten Mal fand in der Kleinsteinbacher Hagwaldhalle eine „Weihnachtsblutspende“ statt. Die Pfinztaler haben mit einer Ausnahme Alleinstellungsmerkmal für eine Blutspendeaktion an diesem besonderen Termin. Und weder Organisatoren noch Helferinnen und Helfer oder auch viele Spenderinnen und Spender, wie von diesen zu erfahren war, haben diesen inzwischen festen Termin im DRK-Kalender jemals bereut. „Es ist unser schönster Blutspendetermin überhaupt“, stellt die Beauftragte für die Öffentlichkeitsarbeit, Anja Wenz, mit Nachdruck fest. „Es herrscht hier am 2. Weihnachtstag eine angenehme Atmosphäre. Man kommt nicht gestresst von der Arbeit, sondern kann sich entspannt der guten Sache widmen. Manch eine(r) ist auch froh, mal zwei Stunden vom Feiern zuhause wegzukommen“. Und außerdem berichtet Ulla Stefan, Hauptverantwortliche des Wirtschaftsdienstes: „Die obligatorische Ruhepause nach der Blutspende richten wir gemütlich aus. Die Blutspender werden als kleines Dankeschön mit einem reichhaltigen Brunch-Büfett verwöhnt. Wir achten darauf, dass immer frisch zubereitete Mahlzeiten auf die Theke kommen“. „Deren Qualität ist neben der idealen Räumlichkeit für diesen Anlass vielleicht ein Grund, dass gerade bei der Weihnachtsblutspende auch vermehrt Spender aus den umliegenden Gemeinden den Weg nach Kleinsteinbach finden“, ergänzt Anja Wenz. Sie gehört zum 23-köpfigen Helferinnen- und Helfer-Stab, auf den Bereitschaftsleiterin Nina Stefan, Bereitschaftsleiter Holger Kröner und DRK-Vorsitzender Günter Maag besonders stolz sind. Sie bestätigen, dass es jedes Jahr keine große Mühe bereitet, diese Truppe zu rekrutieren. Werbung im Internet wirke unterstützend. Um acht Uhr am Morgen fing man bereits an, das Essen zuzubereiten und die Halle einzurichten, deren Geräumigkeit ein ungestörtes Arbeiten zulässt.
Anja Wenz hob die Bedeutung der Blutspende an den Feiertagen hervor. Die Versorgung mit frischen Konserven müsse auch hier aufrechterhalten werden. Engpässe könnten sonst gerade bei seltenen Blutgruppen eintreten. Sie erinnerte an den Slogan der aktuellen Kampagne: „Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf“. Die Sperrfrist von 56 Tagen bis zum nächsten Pfinztal-Termin könne eingehalten werden.
Für die Kommune würdigte Bürgermeister-Stellvertreter Frank Hörter den Einsatz des Ortsvereins und richtete seinen Dank an die Helfer für ihr ehrenamtliches Engagement und an die Spender für ihre Großzügigkeit und Selbstlosigkeit.
Das Team, das den Aderlass vornahm, bestand aus sechs Schwestern der Blutspendezentrale Baden-Baden mit Sabine Graf als Teamleiterin und drei Ärzten. S. Graf zeigte sich rundum zufrieden mit dem Einsatz und dem Ergebnis. Vor dem offiziellen Beginn um 11 Uhr warteten schon gegen halb elf mehrere Bereitwillige auf Einlass. Um halb zwölf hatten bereits 60 Personen auf den Feldbetten Platz genommen, die Stuhlreihen waren mit geduldig wartenden Spendern voll besetzt.
Fast identisch mit dem Vorjahr waren die Blutentnahmen (144); genau 140 konnten als Blutkonserven übergeben werden. Neun Erstspender (etwas weniger als im Vorjahr) wurden gezählt; der Altersschnitt konnte gesenkt werden; das Gros der Spender lag zwischen 40 und 50 Jahren; das Verhältnis Frauen/Männer war ausgeglichen. „Unser Einsatz hat sich gelohnt. Alle arbeiteten reibungslos zusammen“, stellten die Verantwortlichen zufrieden fest.
Text und Foto: Karl-Heinz Wenz





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