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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 05.12.18 , gültig bis Mi. 12.12.18

Zum 2. Advent 2018

„Unbezahlbar“, so lautet der Titel einer kurzen Adventsgeschichte von Marie Moshage, in der sich die Autorin auf ein Projekt des Künstlers Johannes Volkmann bezieht. Dieser reiste im Rahmen dieses Projekts von 2009 bis 2013 mit seinem Papiertheater in ausgewählte Städte in verschiedenen Ländern und stellte dort einen Tisch auf. Auf dem Tisch befanden sich Teller, die in weißes Papier gehüllt waren. Wer wollte, konnte auf die Teller seine ganz persönlichen Antworten auf die Frage „Was ist unbezahlbar?“ schreiben (siehe www.dasPapiertheater.de)

Unbezahlbar – also so kostbar, dass man es nicht mit Geld und materiellen Dingen aufwiegen kann, mag für den einen die Geborgenheit in einer Familie sein, in der ihm Liebe und Verständnis geschenkt wird. Für den anderen ist es vielleicht ein Reichtum, dem Nächsten etwas geben können, um zu helfen oder zu trösten. Freiheit zu haben, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, kann ein hohes Gut darstellen. Und sicherlich empfinden viele von uns Gesundheit als besonders wertvoll und unbezahlbar. Wenn wir als Christen den Blick auf die Krippe richten und den, der vor 2000 Jahren darin lag, dessen wunderbare Geburt wir an Weihnachten feiern – Jesus Christus, der Heiland –, wird uns einmal mehr die göttliche Liebe zu allen Menschen bewusst. „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“, lesen wir im Johannes-Evangelium. In Jesus Christus ist die Liebe Gottes vollkommen verkörpert. Er liebt alle Menschen, bedingungslos, ohne Rücksicht auf ihre Verdienste und unabhängig davon, ob sie sich seiner Liebe hingeben oder nicht. Er ist für alle gestorben und will ihr Heil. Seine Liebe – unbezahlbar, unvorstellbar! Es macht uns reich, wenn wir uns bemühen, die göttliche Liebe zu erwidern und auch unserem Nächsten, vor allem dem Schwachen, Liebe zu schenken.

In diesem Sinn wünschen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Lesern, eine erfüllte Adventszeit 2018 und ein an vielen unbezahlbaren Gütern reiches Leben.

Susanne Raible, Eileen Jock / Neuapostolische Kirche, Gemeinde Pfinztal





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