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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 27.10.11 , gültig bis Mi. 02.11.11

Spatenstich für "ICT Zufahrt" in Berghausen

Vor dem Startschuss mussten harte Brocken ausgeräumt werden

Der Startschuss für die neue Zufahrt zum Fraunhofer ICT auf dem Hummelberg ist erfolgt. Außerhalb des bebauten Wohnbereichs baut die Gemeinde zwischen der Weiherstraße in Höhe der Einmündung der Dieselstraße und dem bestehenden Bahnübergang eine neue Zufahrt. Es ist ein Projekt, das über Jahre hinweg Gremien und Behörden beschäftigte. 'Jetzt geht`s endlich los', freute sich denn auch Bürgermeister Heinz E. Roser beim obligatorischen ersten Spatenstich.

Aus der großen Leinwand an der Weiherstraße ist zu entnehmen, dass das Projekt mit Fördergeldern des Landes Baden-Württemberg (GVFG-Mittel) realisiert wird. Die Fertigstellung des ca. 1 Million Euro teuren Projekts ist im kommenden Jahr geplant. In der ersten Woche im November sollen die Bagger anrollen und mit den Erdarbeiten beginnen. Für Egbert Irmscher vom Planungsbüro Lutz & Irmscher GmbH stellt sich das Projekt bislang als ein harter Brocken dar. Irmscher erwähnt, dass bereits Anfang August der Startschuss für das neue Baugebiet 'Forschungs- und Innovationspark am Hummelberg' erfolgt ist. Für die Realisierung dieser Gewerbeflächen ist die neue Zufahrt eine wesentliche Voraussetzung. Insgesamt werden für beide Vorhaben 2,5 Millionen Euro von der Gemeinde in die Hand genommen.

Als Vertreter des Regierungspräsidiums Karlsruhe sprach Jürgen Genthner von einem guten Tag und bezeichnete die Doppellösung als gut und vorzeigbar. Mit „Erste Planungen datieren bereits aus dem Jahr 2004“ machte Architekt Moritz Ibele auf die an Hindernissen reiche Entwicklung deutlich. Eine kompatible Planung nannte es der für den Wahlkreis zuständige Landtagsabgeordnete Werner Raab, der die Höhe der Fördergelder des Landes mit 550.000 Euro bezifferte. Bürgermeister Heinz E. Roser sprach von einer einschneidenden Maßnahme mit der ICT-Zufahrt im Tal und dem Forschungs- und Innovationspark auf dem Hummelberg. Der Gemeinde sei es wichtig, dass die Anwohner an der Zufahrt zum Fraunhofer Institut von Lärm und Abgasen entlastet werden. Die ICT-Zufahrt selbst, so Roser im Vorausblick, werde mit einer neuen Bundesstraße 293, so sie denn kommen sollte, kompatibel sein. Unter dem Beifall zahlreicher Besucher wurde der erste Spatenstich von den politischen Mandatsträger, Behördenvertretern und Planern symbolisch vollzogen.

Text und Foto: Emil Ehrler





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