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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 10.05.12 , gültig bis Di. 15.05.12

Nordumgehung Söllingen soll im August 2013 fertig sein

Spatenstich für die Bahnunterführung in Söllingen ist erfolgt

Der symbolische Spatenstich für die Straßenunterführung im Zuge der Nordumgehung Söllingen wurde am vergangenen Freitag vollzogen. Bereits im März hatten die vorbereitenden Arbeiten für diese große Baumaßnahme begonnen. Mit den Austauschbohrungen wird die nun notwendige Baugrube hergestellt. Bis hierhin war es ein langer Weg. 1983 wurde erstmals der Wunsch zur Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs bei der Pfinzbrücke geäußert. 1997 hat man den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Nordumgehung Söllingen“ gefasst. Im August 2009 folgte dann der erste Spatenstich für die Gesamtmaßnahme. Mit der Bahnüberführung wird nun der Lückenschluss für die dann durchgängige Nordumgehung geschaffen. Ende August 2013, also 30 Jahre nach der ersten Idee, ist dann die neue Straße von der B 10 bis zur Wesebachstraße befahrbar. Einigkeit herrschte bei allen, die bei bestem Wetter zum Spaten griffen, begleitet von den Klängen des Musikvereins Söllingen und von zahlreichen Bürgern. Das jüngste Unglück am Söllinger Bahnübergang am Gründonnerstag habe gezeigt, wie wichtig dessen Beseitigung ist, betonte Bürgermeisterin Nicola Bodner. Das Gemeindeoberhaupt hielt es mit Wilhelm Busch, dessen Worte 'Wer was Gutes bekommt, bedankt sich auch'. Dankadressen waren für sie die Deutsche Bahn, die Albtal-Verkehrsgesellschaft, das Land Baden-Württemberg und das Regierungspräsidium Karlsruhe. Dank ging aber auch an den Ortschafts- und Gemeinderat und alle, die in irgendeiner Weise zum Vorankommen beigetragen haben.

Über fünf Millionen Euro kostet die Bahnunterführung, bei Gesamtkosten von 24 Millionen Euro für die Gesamtmaßnahme. Davon trägt ein Drittel die Kommune, die wiederum 70 Prozent als Zuschuss vom Land Baden-Württemberg erhält. Die Restkosten teilen sich Bahn und Bund. Für Regierungspräsident Rudolf Kühner war der Spatenstich in Söllingen wohl der letzte in seiner Amtszeit. Er sprach von einem bedeutenden Vorhaben, das es ermögliche, den Bahnübergang als ein latentes Gefahrenpotential absehbar aus dem Weg zu räumen. Mit der Nordumgehung Söllingen ergeben sich dann auch neue städtebauliche Spielräume für das Pfinztaldorf Söllingen, fügte Kühner hinzu. Den Blick voraus richtete Markus Baßler, Leiter der Produktionsplanung und -steuerung der Deutschen Bahn, der Anfang November 2012 terminierte: Dann soll die an Ort und Stelle hergestellte Bahnunterführung unter dem Gleisbett eingebaut werden.

Text und Foto: Emil Ehrler





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