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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mi. 25.10.17 , gültig bis Do. 02.11.17

Pfinztaler Kunsttage 2017

Seit 21 Jahren öffnen in der Gemeinde Pfinztal Künstlerateliers für zwei Tage zu den Pfinztaler Kunsttagen ihre Pforten. Am vergangenen Wochenende zeigte die Interessensgemeinschaft Pfinztaler Kunsttage mit aktuell 13 Frauen und Männern, was in den jeweiligen Werkstätten im vergangenen Jahr geschaffen wurde; man verband dies mit einer zeitoffenen Werkschau. Zudem bereicherten Gespräche mit den Besuchern über Fotografie, Grafik, Malerei und Skulpturen das Geschehen. Auch dieses Mal ermöglichte die Pfinztaler Künstlergruppe Gastkünstlern die Teilnahme am Forum der besonderen Art. Gastkünstler waren Antonio Fernández Alfonso, der Bruder von Pavel Miguel, Heidrun Malcomes und Zoran Petrovic. In Berghausen gewährten im Unterdorf gemeinsam Pavel Miguel mit Skulpturen aus Bronze, Eisen und Keramik, Malerei und Zeichnungen und sein Bruder Antonio Fernández Alfonso mit Malerei, Skulpturen und Zeichnungen ebenso Einblick in ihre Arbeit. Nördlich der Pfinz zeigten Klara Morgenstern („Kunst ist meine Leidenschaft“) und in der Ortsmitte Dietmar Zankel mit „Kleinstformatiges“ Werke ihres Schaffens.

Eine bekannte Kunstadresse in Söllingen sind die Heemken-Ateliers, in denen sich Heidrun Malcomes mit „MALCOART“, Irmgard Mühl mit „FarbLandschaften“, Monika Roser mit „Bilder und Collagen“ und Gerd Stutz mit „natur-gewalten-gestalten“ präsentierten. In der Nachbarschaft des Oberdorfs zu finden waren Christiane Köhl mit „Seide und mehr“ und Margit Kugele mit ihren „Frauenbildern“. Das Bürgerhaus bot Raum für Malereien von Ann-Kathrin Busse und „Skulpturen in Holz“ von Zoran Petrovic. Im Söllinger Süden zu finden waren Jutta Maier, die „Sommerblütenträume in Aquarell“ zeigte, Heinrich Rahäuser und Christina Zartmann mit „ZARA-ART“ und Karin Gengel. Deren neues Atelier in der Rittnertstraße 24 hatte Premiere und bot im Spektrum von „Farbe statt Winter“ einen zehnjährigen Schaffensquerschnitt. Die Kunst- und Sportlehrerin hat sich auf Spachteltechnik mit Acrylfarbe fokussiert. Damit begonnen hat sie vor 13 Jahren und nach einer mehrjährigen Auszeit sich wieder in der Gruppe Interessensgemeinschaft Pfinztaler Kunsttage zurückgemeldet. Die abstrakten Bilder zeigten in unterschiedlichen Formaten große Farbenvielfalt mit viel Bewegung, die gewohnt deutlich auch in Titeln jüngsten Datums wie „Dreiländereck“, „Stromboli“, „Verschwommen“ sowie der neunteiligen Serie „Kinderträume“ zum Ausdruck kommen.

Wie Karin Gengel war man an allen anderen Kunstadressen mit dem Echo, das die Pfinztaler Kunsttage fanden, überaus zufrieden. Von den Besuchern wurde insbesondere individueller Charme und der Wohlfühlfaktor in den Ateliers herausgestellt.





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