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Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Do. 18.01.18 , gültig bis Mi. 24.01.18

Veranstaltungen im Bürgerhaus

26.01., 19.30 Uhr: Best of – Sex kommt auch drin vor

Bevor sie vorausschaut, guckt sie zwischendurch mal zurück: Zeit für ein Best of aus den letzten drei Programmen Madeleine Sauveur - Spezialistin für Missverständnisse - kämpft mit dem inneren Schweinehund und männlichen Gesprächspartnern, selbstironisch versucht sie zwischen High Heels und Rollator ihren Weg zu finden und - bevor’s bergab geht - sich noch mal aufzumachen zu neuen Horizonten. Da das Leben sowieso schon chaotisch ist, muss man auch nicht aufräumen, lautet ihre Devise. Und natürlich gibt es die Lieder: abwechslungsreich, berührend, komisch. Die brillante Entertainerin und Vollblut-Komödiantin mit spitzfindigem Humor und starker Stimme hat wie immer ihre ansprechende und durchaus ansprechbare Ein-Mann-Kapelle dabei: Clemens Maria Kitschen. Von ihm stammen auch die wunderbaren Kompositionen und Arrangements.

Eintritt 13 Euro

21.02., 19.00 Uhr: Burgen – Adel und Grundbesitz: Das Mittelalter in Pfinztal mit Jeff Klotz

Die Ortschaften des Pfinztals entstanden vom 6. bis 10. Jahrhundert und bildeten im Hochmittelalter Pfarreien aus. Seit dem 11. Jahrhundert entstanden kleine Herrschaftsräume lokaler Adelsfamilien, welche die Geschichte des Pfinztals maßgeblich prägten. Welche Rolle spielten dabei die Herren von Remchingen? Welche Bedeutung hatten die Herren von Hochberg in Grötzingen und Berghausen? Und welche Burgen waren in dieser Zeit wichtig? Diese und viele weitere Fragen sollen Thema des Vortrages am 21. Februar in Söllingen sein. Eintritt frei – Platzreservierung erforderlich.

23.02., 19.30 Uhr: Jörg Kräuter: „Geht Baden!“

Baden hat seinen Jörg Kräuter. Den ersten und einzigen König von Baden. Jede Region braucht eine moralische Instanz. Einen Leuchtturm, einen Warner, einen der mit gutem Beispiel voraus stolpert. 40 Jahre Regentschaft, 40 Jahre auf badischen Kleinkunstbühnen das Badner Lied gesungen. Diese badische Nationalhymne, von Naturheilkundlern als Narkotikum verehrt, vom alternativen Landbau als Unkraut- und Schneckenvernichter, von der Kriminalpolizei als Druckmittel und von Eheleuten als Scheidungsgrund. Eigentlich Anlass zum Jubel, doch der Badische Volkskörper ist in schlechter Verfassung! Es ist eine verrückte Welt geworden, dieses Baden, wo man aus Tannenzapfen Bier macht, aus Singvögeln Uhren und aus Zwetschgen Wasser. Eine Welt, in der man barfuß betet, Wodka trinkt und schwäbisch singt. „Früher war's auch net so wie's heut sein sollt!' Der Badener ist nicht mehr der, der er nie war. Verloren zwischen badischem Gaza-Streifen (den badisch-schwäbischen Grenzgebieten im Osten) und den qualmenden Flammkuchen-Manufakturen der Elsässer im Westen. So ruft der König von Baden zu Ordnung, Katharsis und geistigem Ölwechsel. Nun heißt es ausBaden! Unüberhörbar schallt es über die Schwarzen Wälder, bis tief in die Sümpfe des Rheingrabens und hinauf in die reblausigen Vorbergzonen: „Geht Baden!'

Eintritt 13 Euro

16.03., 19.30 Uhr: Marlies Blume: „Frau + Mann =?“

Karten sind bei der Gemeinde (Tel. 07240 62-141, 62-110) oder bei Buchhandlung LiteraDur in Berghausen erhältlich.





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